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Von meinung - Geschrieben am 06.09.2007, 16:40

Seit Dezember 2005 wird die Erlebniswelt Triberg geplant. Nur wenige Details gelangten bislang an die Öffentlichkeit, doch es ist bereits absehbar, dass die Erlebniswelt die Stadt verändern wird. Rund 90 Millionen Euro werden in das touristische Großprojekt, das auf und um das Bühlerareal bis hin zum Triberger Wasserfall entstehen soll, investiert.

Gestemmt wird das Ganze durch eine Aktiengesellschaft. Über Volksaktien soll so jeder Bürger die Möglichkeit bekommen, sich an der Erlebniswelt zu beteiligen. Die drei Gründungsgesellschafter und „Väter“ der Erlebniswelt, Günther Möckesch, Thomas Weisser und die Stadt Triberg, werden in einer Pressekonferenz und in zwei Bürgerversammlungen die Öffentlichkeit am heutigen Freitag über die genauen Pläne informieren.

Wie denken Sie über die Erlebniswelt? Welche Chancen oder Risiken könnte sie für die Stadt Triberg und den gesamten Schwarzwald bringen?

Einsortiert unter: Aktuelles


Kommentare (22)

Geschrieben von
nennung zu gefährlich in Triberg
am 07.09.2007
um 13:52 Uhr

auch triberg als aktionär wird seine anteile verlieren und an dem -zig millionenverlust insolvent werden
mal sehen wo dann die herren mökesch,weisser,strobel und wiengang sind
in florida?
oder ist der verkauf des wasserfalls durch den konkursverwalter schon eingeplant

Geschrieben von
ein Triberger
am 07.09.2007
um 17:51 Uhr

Was kommt auf die Triberger zu, wenn das Projekt in den Ruin geht? Werden dann die Steuern drastisch erhöht, müssen dann die Hausbesitzer mit der Grundsteuer einen Teil der privaten geplatzten Träume von 3 Leuten auffangen? Geht dann meine Rente für den Stadtruin drauf?

Geschrieben von
Hans-DFieter Lang
am 08.09.2007
um 8:15 Uhr

Verlogener geht es nicht

“Mit Ausnahme eines mittlerweile stadtbekannten Gegners der Erlebniswelt zeigten regelmäßiger Applaus” - auch ich habe applaudiert - nicht überall aber dennoch einige Male. Ihre Berichterstattung ist falsch wie die Angabe von 65% Beteiligung Tribergs an der AG in Ihrem Sonderblatt am Nachmittag. Sie betreiben Effekthascherei auf Kosten eines Bürgers.

Ich war nie ein Gegner der Erlebniswelt, sondern habe mir erlaubt, drei kritische Fragen zu stellen. Sonst nichts. Diese bezogen sich u.a. auf die Höhe der Beteiligung der Stadt an dem Objekt. Es musste geklärt werden, ob im Falle finanzieller Probleme der AG Triberg aufgrund deren Anteile auch ins Trudeln gerät. Bitte nehmen Sie das zur Kenntnis und hören auf, aus Effekthascherei falsche Dinge in den Raum zu stellen. Die Firma interessiert mich nur drittrangig, mir geht es um die finanzielle Absicherung der Stadt. Und das scheint geklärt. Haben das nun auch Sie verstanden? Ich bezweifle das.

Geschrieben von
Hans-DFieter Lang
am 08.09.2007
um 8:48 Uhr

Verlogener geht es nicht

“Mit Ausnahme eines mittlerweile stadtbekannten Gegners der Erlebniswelt zeigten regelmäßiger Applaus” - auch ich habe applaudiert - nicht überall aber dennoch einige Male. Ihre Berichterstattung ist falsch wie die Angabe von 65% Beteiligung Tribergs an der AG in Ihrem Sonderblatt am Nachmittag. Sie betreiben Effekthascherei auf Kosten eines Bürgers.

Ich war nie ein Gegner der Erlebniswelt, sondern habe mir erlaubt, drei kritische Fragen zu stellen. Sonst nichts. Diese bezogen sich u.a. auf die Höhe der Beteiligung der Stadt an dem Objekt. Es musste geklärt werden, ob im Falle finanzieller Probleme der AG Triberg aufgrund deren Anteile auch ins Trudeln gerät. Bitte nehmen Sie das zur Kenntnis und hören auf, aus Effekthascherei falsche Dinge in den Raum zu stellen. Die Firma interessiert mich nur drittrangig, mir geht es um die finanzielle Absicherung der Stadt. Und das scheint geklärt. Haben das nun auch Sie verstanden? Ich bezweifle das.

Geschrieben von
Hans-DFieter Lang
am 08.09.2007
um 9:08 Uhr

Verlogener geht es nicht

“Mit Ausnahme eines mittlerweile stadtbekannten Gegners der Erlebniswelt zeigten regelmäßiger Applaus” - auch ich habe applaudiert - nicht überall aber dennoch einige Male. Ihre Berichterstattung ist falsch wie die Angabe von 65% Beteiligung Tribergs an der AG in Ihrem Sonderblatt am Nachmittag. Sie betreiben Effekthascherei auf Kosten eines Bürgers.

Ich war nie ein Gegner der Erlebniswelt, sondern habe mir erlaubt, drei kritische Fragen zu stellen. Sonst nichts. Diese bezogen sich u.a. auf die Höhe der Beteiligung der Stadt an dem Objekt. Es musste geklärt werden, ob im Falle finanzieller Probleme der AG Triberg aufgrund deren Anteile auch ins Trudeln gerät. Bitte nehmen Sie das zur Kenntnis und hören auf, aus Effekthascherei falsche Dinge in den Raum zu stellen. Die Firma interessiert mich nur drittrangig, mir geht es um die finanzielle Absicherung der Stadt. Und das scheint geklärt. Haben das nun auch Sie verstanden? Ich bezweifle das.

Geschrieben von
Kritisch
am 08.09.2007
um 9:26 Uhr

Ich steh dem Ganzen sehr kritisch gegenüber, aus ähnlichen Gründen, wie Sie sich gestern aufgeführt haben.

Andererseits sind Sie doch ein stadtbekannter Gegner. Wurden nicht schon derartige Foren deshalb geschlossen?

Geschrieben von
clean
am 08.09.2007
um 12:58 Uhr

Zu den Foren: zumindest zu einem geschlossenen Forum hat man noch Zugang - wenn man weiß, wie.

In der Berichterstattung sind noch mehr Fehler. Aber es ist unsinnig darüber nachzudenken. selber hingehen hilft da.

Geschrieben von
Arschgeiger
am 08.09.2007
um 13:10 Uhr

Da soll sich Konstanz einmal ein Beispiel nehmen! Wegen der Abwanderung großer Gewerbesteuerzahler hat die Stadt Konstanz schätzungsweise noch zwei Jahre Geld in der Kasse. Dann sind alternative Geldeinnahmen *) gefragt.
Wenn ein Investor bereit ist, in dieser Größenordnung zu investieren, sollte Triberg ihn mit offenen Armen empfangen, die neuen Chancen sehen und sich nicht in Unkenrufen und Maulerei verlieren.

*) Und zwar jetzt schon. Nicht erst in zwei Jahren anfangen, irgendwas Undurchdachtes in Hauruckmanier auf die Beine stellen wollen.

Geschrieben von
clean
am 08.09.2007
um 13:29 Uhr

>>>>>>Wenn ein Investor bereit ist, in dieser Größenordnung zu investieren, sollte Triberg ihn mit offenen Armen empfangen, die neuen Chancen sehen und sich nicht in Unkenrufen und Maulerei verlieren.”<<<<<<

Das kann ich nur unterstreichen!!!!!!!

Geschrieben von
Wer andern eine Grube gr&#228;bt!
am 01.10.2007
um 14:53 Uhr

Gedanken zur Erlebniswelt:

- Den Nutzen tragen doch nur wenige!

- Ausschlachtung der Natur?

- Eventuell zusätzliche Verkehrsbelastung?

- Schwarzwaldkitsch vom Feinsten?

-Buchfuehrung - Wie soll sich dies rechnen?

-Bauruine möglich?

-Was denkt man in 40Jahren darueber - langzeitstabil ?

-Wie wäre es eigentlich anstelle der Erlebniswelt mit einem Park mit Spielplatz und angrenzender Bibliothek - also etwas fuer die Menschen vor Ort? Oder vielleicht auch mit ein bisschen Industrie um Arbeitsplätze langfristig zu sichern und um Abwanderung zu vermeiden?

Wie denken Sie darueber?

Geschrieben von
clean
am 04.10.2007
um 16:14 Uhr

“Den Nutzen tragen doch nur wenige!”
—> Irrtum. Den Nutzen haben zum Beispiel die Triberger (Arbeitsplätze, evtl. Steuereinnahmen, Übernachtungen…)

“Ausschlachtung der Natur?”
—> Welche Natur denn? Die derzeitige Baugrube, die schon vorher nicht gerade als “Natur” zu bezeichnen war?

“Eventuell zusätzliche Verkehrsbelastung?”
—> Diese Seite wurde schon in der ersten Planung beleuchtet. Siehe Berichte über die Präsentation der Erlebniswelt.

“Schwarzwaldkitsch vom Feinsten?”
—> Wenn es so sein sollte: Na und? Tut keinem weh.

“Buchfuehrung - Wie soll sich dies rechnen?”
—> Das ist Problem der Investoren - Die schmeißen ihr Geld ja nicht zum Fenster raus, denke ich mal, und werden sich ihre Gedanken gemacht haben. Siehe Berichte über die Präsentation der Erlebniswelt.

“Bauruine möglich?”
—> Ja. Ist es ja jetzt schon. Kann nur besser werden. Aber nur, wenn jemand was unternimmt

“Was denkt man in 40Jahren darueber - langzeitstabil ?”
—> Die Antwort auf diese Frage erfordert ein gewisses Maß an hellseherischen Fähigkieten - ich habe die nicht, andere auch nicht.

“Wie wäre es eigentlich anstelle der Erlebniswelt mit einem Park mit Spielplatz und angrenzender Bibliothek - also etwas fuer die Menschen vor Ort? Oder vielleicht auch mit ein bisschen Industrie um Arbeitsplätze langfristig zu sichern und um Abwanderung zu vermeiden?”
—> “Industrie, um Arbeitsplätze langfristig zu sichern” - Das ist ein Widerspruch in sich.

Nicht immer so pessimistisch! Anpacken, was machen, was unternehmen!

Geschrieben von
R.M.
am 13.12.2007
um 13:47 Uhr

Werte Investoren….

Bitte versuchen sie alles um ihre Visionen wahr werden zu lassen !

Es sind Visionen und Ideen die unser Land braucht….

Bedenkenträger,Neinsager und Skeptiker tragen stets dazu bei,dass unser Land immer mehr ins Hintertreffen gerät !

Vertrauen wir auf die Stadtväter Tribergs,vertrauen wir den mündigen Triberger Bürgern……….und bauen darauf dass diese eine weise Entscheidung treffen !

Beginnen sie mit der Umsetzung dieser ( so wie ich finde…) großartigen Idee und schenken sie Triberg eine neue Mitte !

Oder soll Triberg bald schon aussehen wie die meisten Städte ?

Dönerbuden,Handyläden,Discounter,Spielhöllen ect…ect ???
( Teilweise ist dies bereits in ihrer an und für sich hübschen Stadt der Fall ! )

Schade Triberg……aber ich befürchte ,dass sich Dauerquengler und zögerliche Einsprucherheber durchsetzen könnten……

Geschrieben von
Brandt
am 04.01.2008
um 14:02 Uhr

Erst wenn der letzte Baum gefällt der Boden zu Betoniert ,Asfaltiert,
das letzte Gras,das letzte Blümlein , die letzten Tiere ausgerottet wird der Mensch begreifen, daß man Geld nicht esen kann. Ich hatte immer geglaubt die Triberger Wasserfälle und die damit verbundene Umgbung seien Naturschutz Gebiet STAATLICH anerkannter Nationalpark.Nun wurde ich eines besseren belehrt. So sind wir Menschen was vor 20 Jahren noch einer der beliebtesten Ausflugsziehle des Schwarzwaldes war für Touristen aus aller Welt als auch Einheimischen , ist heute scheinbar nur noch ein müdes Lächeln wert. Irre ich mich,oder gibt es doch noch die Spezies Mensch die die Natur ihrer Natürlichkeit willen sucht und liebt.
Armes Trieberg kann nicht genug bekommen vom Reichtum deshalb verkaufen, verkaufen,was einmal jeden Bürger Triebergs so Stolz gemacht hat. Man oh man was interessieren mich die Menschen in 40 Jahren könnte man so manchen Toten wieder aufleben lassen um ihn für seine Taten zur rechenschaft ziehen zu können, was für ein Triumpf für die Nachwelt .

Geschrieben von
Hiebel
am 24.05.2008
um 9:23 Uhr

Ich finde es toll, dass man in einenm so kleinen Ort solche Projekte anpackt

Geschrieben von
Walter
am 12.08.2008
um 11:09 Uhr

Das Projekt ist zwischenzeitlich gestorben, weil nach großen Tönen eine durch Druck von Behörden erfolgte Marktanalyse zeigte, dass die Träume nur Träume waren. Investoren die Geld bringen gibt es keine, nur Ideenlieferanten. Der Wasserfall wurde furchtbar abgeholzt, er ist nicht mehr wiederzuerkennen. Mitten in der Stadt ist eine leere Baugrube, es ist kein Geld da für irgendwas und sei es nur ein Parkplatz. Riesige Summen wurden an ausländische Planer gegeben für nichts bevor eine Marktanalyse erfolgte.

Bewiesen ist, dass nur Utopien geboren wurden, nun wollen die drei den Wasserfall zubauen mit einem Schwarzwalddorf. Breite Straßen führen schon an die Wasserfälle. Die früher wunderschöne Natur ist auf Jahrzehnte restlos zerstört.

Die hier so begeistert schreiben sollen herkommen und das ansehen. Es wird in die Insolvenz der Stadt Triberg führen.

Geschrieben von
clean
am 13.08.2008
um 13:23 Uhr

1. >”Der Wasserfall wurde furchtbar abgeholzt, er ist nicht mehr wiederzuerkennen”< - Abgeholzt wurde, bevor der Begriff “Erlebniswelt” geboren war. Ich erkenne ihn trotzdem noch.
2. >”nun wollen die drei den Wasserfall zubauen mit einem Schwarzwalddorf”< Wer sich informiert, und nicht nur lamentiert, wird feststellen, dass nicht geplant ist, den Wasserfall mit einem Schwarzwalddorf zuzubauen.
3. >”Breite Straßen führen jetzt schon an die Wasserfälle”< - Genau. Die B500 zum Beispiel. Und da bin ich auch froh drum, weil sonst niemand durch Triberg fahren könnte.
4. >”Die früher wunderschöne Natur ist auf Jahrzehnte restlos zerstört.”< - Wo bitteschön ist sie zerstört? Ich sehe da nichts von. Außerdem ist das ein Widerspruch in sich. Wenn die Natur “restlos zerstört” wäre, wie sollte sie denn in ein paar Jahrzehnten wieder auferstehen?
5. >”Es wird in die Insolvenz der Stadt Triberg führen”< - Das ist so sicher, wie die Aussage, dass das schlechte Wetter in der vergangenen Woche auf die Atombombenversuche zurückzuführen ist.
6. Glaubt wirklich jemand, dass Investoren in ein Projekt Geld stecken, bei dem nicht eine bestimmte realistische Chance besteht, mehr rauszukriegen als reingesteckt wird?

Geschrieben von
teufelchen
am 20.11.2008
um 15:08 Uhr

neuste Entwicklung:

Demokratie: Auf Wiedersehn in Triberg !

Bürgermeister ordnet Hausdurchsuchungen an wegen Beleidigungen / Kritik in einem Forum !!!

kein Scherz…. Bittere Wahrheit !

Geschrieben von
teufelchen
am 21.11.2008
um 8:33 Uhr

Ich hoffe der Südkurier hat Mut genug sich der Sache anzunehmen !!!

Geschrieben von
Frank
am 28.01.2009
um 3:14 Uhr

@teufelchen

Wenn das tatsächlich stimmen sollte ist das schlichtweg eine Sauerei! Es herrscht immer noch Meinungsfreiheit in Deutschland und jeder Bürger sollte ein Recht auf seine Stimme haben ohne Angst auf Hausdurchsuchungen etc.

Ich frage mich ernsthaft welcher blöde Richter diese genehmigt hat - für den OB scheint man ja alles möglich zu machen….

——- Kaff-Konstanz.blogspot.com ——-

Geschrieben von
Ungenannt
am 18.02.2009
um 7:35 Uhr

Nun ist es bewiesen:
Die ganze Planung war ein großer Traum. Sie sind wach geworden. Die Natur am Wasserfall ist zerstört. Bürger wurden vom Bürgermeister mit Zwangsenteigung bedroht. Bürger wurden vom Bürgermeister angezeigt. Das Loch mitten in der Stadt ist aber nach wie vor. Bürger surfen in Triberg auf den Seiten der Stadt und Erlebniswelt nur noch mit Anonymisierungstools, weil gesetzeswidrig Onlinedurchsuchungen erfolgten. Mit diesem Projekt hat in der Stadt ein Zustand Fuß gefasst, der den Zuständen in den früheren unrühmlichen Jahren Deutschlands in nichts nachsteht.

Jetzt stellen sie wieder was vor. Möckesch hat mehrfach gesagt, er wird kein eigenes Geld investieren, nur das Geld anderer Leute. Er hat sicher auch kein Vertrauen in dieses Objekt, warum sonst lässt er seine (angeblich) vielen Millionen Dollar in der Schatulle. Vorgestellt wird es um 19Uhr, gleich danach soll der Stadtrat darüber entscheiden, bevor er mit der Bevölkerung reden und sich diese Gedanken machen können.

Jahre wurden ungenutzt verstreichen lassen, der Bürgermeister hat das Volk in gut und böse gespalten. Jeder kann sich nun selbst Gedanken machen, ob amerikansichen Rambozustände wirklich erstrebenswert sind.

Öttinger schaut tatenlos zu oder weiß das gar nicht.

Geschrieben von
ukulele
am 22.08.2009
um 23:21 Uhr

Das Risiko, bei einer nicht lebenswerten Zukunft der Stadt Triberg anzulangen ist durchaus gegeben.
Ungezählte Einflüsse machen es einer Stadt schwer. Das Denken in Euro, Quadratmeter und Kubikmeter, in kurzsichtigen Wirtschaftlichkeitsberechnungen und in Egoismen machen es einer Stadt wirklich nicht einfach, menschengerechte Zukunft zu erlangen.
„Umwelt“ ist zum Schlagwort verkommen.
Man vergisst leicht, dass damit nicht nur die belebte und unbelebte Natur gemeint ist, von der wir Menschen ein Teil sind,
sondern auch die Sozialordnung und die sozialen Verhältnisse.
Die Vielfalt der Motive, welche bei einer Allem gerecht werdenden Stadtentwicklung zum Zuge kommen sollten,
werden von Interessengruppen gerne verwischt, verborgen und weggeredet.
Eine Stadt verändert sich fortwährend. Und das ist selten dem Zufall überlassen.
Geschäftstüchtige Macher arbeiten eher an Veränderungen, die ihren Konten zuarbeiten.
Das Krebsgeschwür Erlebniswelt wird sich in diese Stadt hineinfressen.
Und sie wird einen Teil der Stadt zerstören.
Ich bin überzeugt davon, dass sie irgendwann sich in weitere Stadtbezirke hineinfressen wird und ihr noch viele Häuser Triberger Bürger zum Opfer fallen werden.
Sie wird Heimat vernichten und unbewohnbar machen.
Und wenn es schief geht, wird sie teure Ruinen hinterlassen.
Bodenspekulanten, Aktiengesellschaften und andere modernen Errungenschaften sind nicht die Bauherren einer lebenswerte Zukunft.

Eine Lobby derer, die in verkorksten Städten leben müssen und dabei krank werden, muss man leider mit der Lupe suchen.
Auch die Medien haben längst ihre Aufgabe hinter sich gelassen, Korrektiv zu sein und objektiv zu informieren.
Trends werden erforscht und Meinungen gemacht.
Das geht schon soweit, dass die Medien teilweise so etwas wie eine Regierungsmacht darstellen.
Um sich eine objektive Meinung zu einer Sache zu erarbeiten, muss man heutzutage schon fast die Medien außen vor lassen.
Sie bekommen immer mehr Boulevard-Charackter und vergessen ihre Verantwortung den Menschen gegenüber.

Geschrieben von
ukulele
am 22.08.2009
um 23:30 Uhr

Wer wissen will, warum längst nicht alle Bürger die Idee einer Erlebniswelt mitten in Triberg gut finden, kann sich hier informieren.
http://52796.dynamicboard.de/
Hintergründe und Fakten wurden angesammelt.
Immer mehr Bürger der Stadt Triberg sind empört über die unrealisistischen Pläne einiger Macher.
Sie fürchten einerseits, dass in Zeiten einer Rezession ein Millionengrab entsteht. Es wäre nicht die erste Erlebniswelt, die eine Pleite hinlegt.
Zweitens wären aber selbst bei einem Erfolg die Verhältnisse in Triberg untragbar.
Die Verkehrsverhältnisse stoßen jetzt schon an die Grenzen der Belastbarkeit.

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