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Von meinung - Geschrieben am 07.12.2007, 15:38

Plauen - Darry - Berlin - die Anzahl der Kinderdramen in Deutschland steigt dramatisch. Was ist los mit unserer Gesellschaft? Schauen die Bürger weg? Ist der Druck auf Personen mit Kind in Deutschland zu groß? Braucht es eine Kontrollinstanz, bei der regelmäßig Kinder untersucht werden müssen?

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Einsortiert unter: Aktuelles


Kommentare (15)

Geschrieben von
Daniel
am 07.12.2007
um 16:07 Uhr

Kontrollinstanz? Wie soll die denn aussehen? Man kann nicht alles kontrollieren. Verantwortung ist hier gefragt. Die liegt bei den Eltern. Eltern müssen einfach wieder lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Geschrieben von
dokape
am 07.12.2007
um 16:17 Uhr

Nein, die Medien stürzen sich nur drauf, damit ihre Auflagen/Einschaltquoten steigen.
Solche Dramen gibt es täglich auch in anderen Städten, nur bisher hat sich niemand drum gekümmert. War ja keine überregionale Meldung wert.

Warum sollen die Kinder nun untersucht werden und nicht die Eltern?
Oder ist unser Sozialsystem inzwischen so schlecht, dass die Eltern die Kinder lieber umbringen als den Kampf mit Behörden um Zuschüsse und Hilfen aufzunehmen.

Geschrieben von
Surfer
am 07.12.2007
um 16:37 Uhr

@dokape:…Oder ist unser Sozialsystem inzwischen so schlecht….

Der Satz war rhetorisch gemeint, aber vielleicht ist es wirklich so:
der Bodensee ist eine traumhafte Urlaubslandschaft und bei allem
Jammern werden immer traumhafte Kennzahlen in den Medien
genannt; sicherlich keine Schönrederei.

Geschrieben von
Noch eine Frage
am 07.12.2007
um 17:04 Uhr

Nehmen die Kinderdramen zu - oder nur die Medienberichterstattung über sie?

Geschrieben von
Silke
am 07.12.2007
um 17:43 Uhr

Kontrollinstanz????????? Was soll denn das sein? Das Jugendamt sicher nicht!!!!!!!! Bekommen die eine Meldung von eventuellen Nachbarn, meldet sich das Jugendamt noch bei der Familie an, um einen Termin zur “Kontrolle” zu vereinbaren. Bei dieser Vorgehensweise kann ich als besorgter Bürger leider nicht viel ausrichten, denn das Jugendamt sollte vielleicht mal merkt, dass man solchen Hinweisen auch mal gleich nachgehen muss.
Regelmässige Pflicht-Kontrolluntersuchungen sind sicherlich ein guter Ansatz, allerdings aber auch nicht die Lösung des Problems.

Geschrieben von
Thorsten
am 07.12.2007
um 18:23 Uhr

Und was ist dann die Lösung des Problems? Gibt es die überhaupt?

Geschrieben von
Emma
am 07.12.2007
um 19:26 Uhr

Im Medium Internet gibt es nur etwas zur Tötung von NEUGEBORENEN,
das jahrlang kontrovers diskutiert worden ist. Die Tötung von älteren
scheint eine ganz neue Entwicklung zu sein.

——————————————————–
http://de.wikipedia.org/wiki/Babyklappe

“Eine Babyklappe ermöglicht es Müttern in Not, ihr Neugeborenes anonym
zur Adoption freizugeben. Eine Klappe dient als Erste-Hilfe-Stelle, um ungewollte Kinder vor Tötung oder Aussetzung zu schützen. Wegen unklarer Rechtslage sind sie umstritten.”

——————————————————–
http://de.wikipedia.org/wiki/Babyklappe#Juristische_Bewertung

“Durch die Abgabe eines Neugeborenen an der Babyklappe entzieht sich
die Mutter der elterlichen Verpflichtung, für das Wohl des Kindes zu
sorgen.”
Meine Frage: Hat der Vater keine Verpflichtungen?

——————————————————–
http://www.tdh.de/content/themen/weitere/babyklappe/studie_toetung.htm

Daten zur Tötung von Neugeborenen zwischen 1999 und 2006
(aus Medienberichten; amtliche Statistik = Fehlanzeige)

——————————————————–
http://de.wikipedia.org/wiki/Kindst%C3%B6tung

“Statistische Erhebungen gibt es nicht,…”

Die Polizei KN hatte über die Anzahl der Verkehrsunfälle bemerkt,
daß aus der Statistik keine signifikaten Abweichungen abzulesen sind.
So wird es wohl hier auch sein: Zigaretten und Alkohol verursachen
mengenmäßig größeren Schaden.
Trotzdem bin ich gespannt, welche Fragen gestellt und wie beantwortet
werden.

Geschrieben von
Elke
am 15.12.2007
um 14:56 Uhr

Da einerseits sehr viel über Geburten-Rückgang geschrieben worden
ist und andererseits häufig das “Human Capital” erwähnt wird, sollte
der Staat den Familien signalisieren, daß er bereit ist, Familien mit
Problemen auf verschiedenste Weise zu helfen.

Für ungewollte Schwangerschaften scheint es Regelungen zu geben;
wenn ein Kind über 1 Jahr alt ist, sehe ich dieses als eindeutiges Be-
kenntnis und als Liebe zum Kind an.
Mir erscheint es viel zu einfach, diese Fälle mit einer psychiatrischen
Beurteilung abzuhaken.
Vermutlich haben sich Probleme bis zur Auswegslosigkeit über einen
langen Zeitraum verschärft, so daß man aus sehr subjektiver (falscher)
Sicht dem Leiden ein Ende setzen wollte.

Geschrieben von
Christkind
am 24.12.2007
um 19:37 Uhr

Debatte um Kinderrechte: Das verprügelte Christkind
Christkinder und andere Schutzbedürftige: Brauchen sie ein eigenes Grundrecht und was bringt das?


link - http://www.sueddeutsche.de

Geschrieben von
Familienmensch
am 09.01.2008
um 9:10 Uhr

Vor allem braucht es eine Gesellschaft, die Kinder respektiert und gern hat und Familien, die in Not sind, unterstützt.

Geschrieben von
Carlo
am 30.04.2008
um 15:24 Uhr

Behauptung:

“Plauen - Darry - Berlin - die Anzahl der Kinderdramen in Deutschland steigt dramatisch. “

Stimmt das auch? Wo sind die absoluten und relativen Zahlen, mit denen man diese Behauptung verifizieren könnte?

Geschrieben von
ONE
am 17.05.2008
um 18:16 Uhr

Geschrieben von
TWO
am 17.05.2008
um 18:25 Uhr

Geschrieben von
Hans Meininger
am 17.05.2008
um 18:52 Uhr

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